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Maslowsche Bedürfnispyramide – Schnell und einfach erklärt

Motivation, Inspiration, Life-Coaching

Maslowsche Bedürfnispyramide – Schnell und einfach erklärt

Maslowsche Bedürfnispyramide

Die Maslowsche Bedürfnispyramide beschreibt die menschlichen Bedürfnisse. Das Modell geht zurück auf den amerikanischen Psychologe Abraham Maslow. Das Stufenmodell von Maslow bietet einen Erklärungsansatz für das menschliche Verhalten bzw. erklärt es, was Menschen zu bestimmten Handlungen motiviert. 

Die Bedürfnispyramide von Maslow – Ein Gesamtüberblick

Artikel aktualisiert am 05.11.2020

Hier erfährst du was die Maslowsche Bedürfnispyramide ist und was sie enthält, sowie was DU dir für dich aus diesem Modell herausziehen kannst.


1. Was ist die Maslowsche Bedürfnispyramide?


Die Maslowsche Bedürfnispyramide (kurz auch „Maslow Pyramide“ genannt) ist ein Modell von Abraham Maslow. Im Sprachgebrauch ist sie auch nur als „Bedürfnispyramide“ bekannt. Dieses Modell ist eine sozialpsychologische Theorie nach der menschliche Bedürfnisse und Motivationen kategorisiert und eingeordnet werden. Die Bedürfnispyramide hat fünf Stufen. Die Pyramide deutet dabei an, dass die unteren Stufen an der Basis einen grundlegenden Charakter haben. Diese müssen erfüllt sein. Je weiter nach oben man kommt, umso schmaler die jeweiligen Bereiche. Das bedeutet auch, dass diese Bereiche nicht unbedingt überlebensnotwendig sind. Man könnte auch sagen, dass sie „Nice to have“ sind.

Die Pyramide beschreibt die Bedürfnisse der Menschen. Wenn auch du deine Bedürfnisse besser erfüllen und dir dein Traumleben aufbauen willst, dann hol dir mein kostenloses E-Book jetzt:

Das Interessante ist, dass die Pyramide so allgemein gehalten ist, dass sie das Leben ALLER Menschen darstellt.

Erst wenn eine Stufe abgesichert ist, kann sich der Mensch in die höhere Stufe orientieren.

Natürlich spielen hier Ängste (hier kannst du mehr darüber lesen, wie du deine Ängste überwinden kannst) und äußere Umstände eine große Rolle.

Bei deiner Recherche findest Du sicherlich unterschiedliche Suchworte und Synonyme für dieses Modell, wie zum Beispiel:

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2. Welche Stufen beinhaltet die Maslowsche Pyramide?


Die Bedürfnispyramide von Maslow besteht aus fünf Stufen. Diese Stufen heißen wie folgt:

  • Physiologische Bedürfnisse
  • Sicherheitsbedürfnisse
  • Soziale Bedürfnisse
  • Individualbedürfnisse
  • Selbstverwirklichung

Im Folgenden werden die Stufen dieses Modells näher erläutert:

  1. Physiologische Bedürfnisse (Defizitbedürfnisse)
    1. unter diesen Bedürfnissen fassen sich alle Dinge zusammen, die der Mensch unbedingt benötigt, um körperlich zu überleben: Nahrung, Trinken, Schlaf, Wärme, Sexualität

  1. Sicherheitsbedürfnisse (Defizitbedürfnisse)
    1. materielle und berufliche Sicherheit (Wohnen, Arbeit)
    2. Geborgenheit und Schutz der Person

  1. Soziale Bedürfnisse (Defizitbedürfnisse)
    1. Liebe, Familie, Freundschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Zugehörigkeitsgefühl
  2. Individualbedürfnisse (Wachstumsbedürfnisse)
    1. Anerkennung / Geltung / Status / Macht
    2. Lob
    3. positive Beachtung

  1. Selbstverwirklichung (Wachstumsbedürfnisse)
    1. Entfaltung der Persönlichkeit (Persönlichkeitsentwicklung)
    2. Ideen umsetzen

In der heutigen Zeit wurde dieses Modell (Maslowsche Bedürfnispyramide) spaßeshalber erweitert um W-LAN und Akku, da die Menschen heutzutage sehr oft mit ihren Smartphones beschäftigt sind. Spaß beiseite! Wir sind hier auf der Erde, um unserem Leben einen Sinn zu geben. Wenn du danach suchst, dann hol dir mein kostenloses E-Book und lerne, wie du dir ein Traumleben erschaffst:

Grundsätzlich sagt das Modell (Maslowsche Bedürfnispyramide), dass neue Bedürfnisse auftauchen, wenn die Bedürfnisse einer Stufe erfüllt sind.


3. Wie Du Dir aus diesem Modell etwas mitnehmen kannst


Das Modell der Maslowschen Bedürfnispyramide ist abstrakt und grundlegend. Viele Forscher und Autoren verwenden es daher in ihren Grundüberlegungen.

Was kannst Du Dir nun daraus mitnehmen?

Zuerst musst Du folgendes verstehen:

Die Maslow Pyramide (Bedürfnispyramide) funktioniert von unten nach oben.

Du musst also erst die unteren Stufen für Dich erfüllen. Erst dann kannst Du eine weitere Stufe angehen.

Hierzulande bzw. in Industrieländern sind die ersten drei Stufen in der Regel erfüllt. Prüfe für Dich die ersten drei Stufen.

Erfülle die ersten drei Stufen für dich.

Nachdem Du die ersten drei Stufen für dich optimiert hast, kannst Du dich den oberen beiden Stufen widmen: Individualbedürfnisse und Selbstverwirklichung.

Das Modell ist natürlich fließend. Die Grenzen sind fließend. Man kann nicht ganz klar sagen, dass man die eine Stufe jetzt beendet hat.

Es gibt schließlich auch immer wieder Veränderungen. Diese beeinflussen auch deine Bedürfnispyramide.

Heutzutage beschäftigen sich viel mehr Leute als früher mit den zwei letzten Stufen.

Stell also zunächst sicher, dass alle Deine Bedürfnisse der ersten drei Stufen erfüllt sind, bevor Du Dich den oberen beiden Stufen widmest.

Natürlich ist das Ganze fließend lässt sich nicht so 100% trennen.

Wichtig ist, dass Du verstehst, ob und wann Du richtige bzw. echte Probleme hast. Wenn Du diese hast, musst Du diese lösen. Dann gehe wieder weiter zu den Stufen darüber.

Prüfe also für dich jede Stufe und optimiere alles für Dich. Gehe dann erst zur nächsten Stufe weiter.


4. Grenzen dieses Modells


Beim Nachdenken über die Maslowsche Bedürfnispyramide, stellt sich mir folgende Frage:

Funktioniert die Maslowsche Bedürfnispyramide wirklich 1:1 so oder ist es eher ein Orientierungsmodell?

Manche Menschen beschäftigen sich mit den oberen beiden Stufen. Allerdings hat man den Eindruck, dass sie noch nicht alle Stufen an der Basis für sich erfüllt haben. Insofern stellt sich die Frage, wie intensiv die einzelnen Stufen umgesetzt sein müssen, bevor man sich im Bereich der oberen beiden Stufen befindet.

Außerdem ist das Modell (Maslowsche Bedürfnispyramide) wohl eher allgemeingültig und es gibt Ausnahmen von der Regel.

Wichtig ist es, die Maslowsche Bedürfnispyramide zu kennen. Dann kannst Du bestimmte Dinge auch mal einordnen in diese Struktur.


5. Weiterführende Literatur


1. Motivation und Persönlichkeit (von Abraham A. Maslow, übersetzt von Paul Kruntorad)

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2. Maslow on Management

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3. Die Maslowsche Bedürfnishierarchie: Im Fokus: Der Deprivationsaspekt

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4. A Theory of Human Motivation (Englisch)

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Wenn du dich näher mit dem Thema Persönlichkeitsentwicklung beschäftigst, dann wirst du sehen, dass dieses hier beschriebene Modell eine zentrale Rolle spielt. Auch auf dem Weg deine Berufung zu finden bzw. dir das Leben zu erschaffen, dass du dir immer erträumt hast.

 

HERZliche Grüße

: gerd

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