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Die Schönheit der Natur

Motivation, Inspiration, Life-Coaching

Die Schönheit der Natur

Die Schönheit der Natur

Lass und gemeinsam in dieser kleinen Traumreise in die Natur entschwinden und deren Magie erfahren. Du kannst den Text selbst lesen, ausdrucken oder dir als Audio-Datei anhören.

[Nimm Dir 15 Minuten Zeit und lese dies. Lehn Dich zurück, entspanne und lass die Magie dich finden.]

Text zum Selbst lesen oder Ausdrucken

Ich öffne meinen Augen. Für einen Moment realisiere ich, dass ich meine Augen geöffnet habe.

Ich kann sehen.

Ich starre in den Himmel und erkenne den wunderschönen Himmel.

Er ist blau.

Edles sanftes blau.

Ich kann einige Wolken sehen. Sie zeigen etwas.

Für mich ist es ein Pferd, welches sein Maul öffnet.

Für Dich könnte es etwas total anderes sein.

Vielleicht zwei sich umarmende Schafe.

Es spielt keine Rolle.

Ich bewege meinen Kopf.

Nur ein Stück.

Ein winziger Blick nach links.

Dort ist immer noch Himmel.

Der Himmel.

Der Ozean der Luft.

Endlos blau.

Dort sind ebenfalls einige Wolken.

Kleinere.

Sie bewegen sich genau wie die vorher auch.

Sie bilden eine Form.

Die Form zeigt das, was wir als Herz kennen.

Du würdest sagen, dass es ein Herz ist.

Der Himmel lebt und bewegt sich.

Das Herz fliegt vorbei.

Als es sich in das Gesicht einer wunderschönen Frau transformiert duftet es nach Frische.

Es ist ein frischer Rasen.

Es duftet grün.

Es duftet gut.

Ich schließe meine Augen und nehme einen tiefen Atemzug.

Ich rieche Graslandschaft und es ist ein göttlicher Duft.

Fast wie ein Parfum.

Fast wie ein Schatz.

Ein Schatz des Geruches.

Meine Finger liegen im Gras.

Ich entdecke, dass meine Hand den Rasen berührt.

Meine ganze Handfläche hat Kontakt zum grünen Teppich.

Mit den Fingerspitzen tippe ich einen Grashalm an.

Langsam bewege ich meinen Finger daran, fast als ob ich ihn streicheln würde.

Dann lege ich meine Hand zurück in die grüne Samtheit.

Ich drücke die andere Hand in den grünen Rasen und fühle, wie mich das Bett an grün auffängt.

Der Rest meines Körpers spürt die Anwesenheit des grünen Reiches ebenso.

Der Rasen hat keinen König.

Seine Kraft kommt daher, dass jeder Grashalm dem anderen gleich ist.

Einen Moment später.

Wieder Stille.

Und das ist es wieder.

Dieses Geräusch.

Es entstammt von einem Ort hinter mir.

Es scheint von einem Platz oberhalb zu kommen.

Ein Vogel singt seine Melodie.

Ein schönes Klangmuster erzeugt volle Freude in mir.

Der spezielle Reichtum dieses Stücks kommt von den kurzen Pausen zwischendrin.

Ich schließe meine Augen, um die Musik durch meinen Kopf fließen zu lassen.

Ich entspanne total.

Ich öffne meine Augen und höre eine andere Melodie.

Eine weitere Melodie.

Sie hat seine ganz eigene Schönheit in sich.

Stille.

Die Melodien wechseln sich ab und ergänzen einander.

Sie kreieren ein wunderbares Konzert der Natur.

So liege ich.

Ich bin eins mit dem Moment.

Ich bin eins mit der Natur.

Ich bin eins mit Mutter Erde.

Ich bin eins mit mir.

Ich bin eins mit allem.

Ich liege einfach.

Unendlichkeit.

Ich kann etwas Warmes spüren. In meinem Herzen.

Es bewegt sich.

Es lebt.

Ich bin lebendig.

Ich erhebe mich langsam und respektvoll.

Jetzt sitze ich im Rasen. Meine Augen sehen.

Was ich sehe, ist eine Lawine an visuellen Eindrücken.

Bäume. Kleine Bäume, große Bäume, schöne Bäume.

Einen Berg. Fest, grau, majestätisch.

Ein Fluss. Eine Flussbiegung, Wasser bewegend.

Pilze, Bienen, Fliegen, Grashüpfer, Käfer und Blumen aller vorstellbaren Farben.

Alles lebt! Das ist Leben! Das ist lebendiges Leben.

Das ist Liebe.

Eine Blume beherbergt einen Schmetterling auf der orangen Blüte sitzend, der durch den leichten Nordwind bewegt wird.

Der Schmetterling fliegt in die Luft und führt seine Reise fort, das wunderschöne Gemälde auf seinen Flügeln dabei zeigend.

Ich starre in die Mitte dieses Anblicks und atme.

Die Luft bewegt sich in meinen Körper.

Sie passiert meine Nase und fließt vorbei an meinen Lungen tief runter in meinen Bauch.

Nach der Ankunft breitet sie sich in meinem Körper aus nur für den Zweck dies dann gleich nochmal zu machen.

Ich atme aus in das Universum.

Der göttliche Prozess beginnt erneut.

Ich atme erneut.

Ich stehe auf und genieße die Freude des Lebens.

Ich habe das Gefühl für die Zeit verloren.

Es ist egal.

Ich mache einige Schritte und entdecke einen Strauch.

Er trägt eine kleine rote Frucht, die ich zuvor schon einmal gesehen habe.

Ich bewege mich darauf zu.

Langsam mit Respekt für den grünen sanften Teppich.

Ich erreiche mein Ziel und berühre die kleine rote Frucht vorsichtig.

Ich halte eine Sekunde inne und frage die Natur um Erlaubnis, diese Frucht zu sammeln.

Die Natur antwortet, indem die Sonne in meinem rechten Auge einen Funken der Unendlichkeit glitzern lässt.

Meine Mundwinkel verändern sich und ich lache.

Dann nehme ich die Frucht voller Freude.

Ich mache einen Schritt nach vorn und lege sie auf meine Hand.

Ich beobachte sie.

Sie ist rot.

Ein wenig dunkelrot.

Sie hat winzige Haare zwischen den roten Bällen aus denen sie existiert.

Ich nehme sie zwischen meinen Daumen und Zeigefinger.

Dann bewege ich meine Hand nach oben in die Luft und halte sie in das Sonnenlicht wie eine Trophäe.

Ich beobachte sie im vollen Sonnenschein.

Das Sonnenlicht strahlt durch sie hindurch und die kleine dunkelrote Frucht wird erleuchtet.

Ich danke der Natur – unserer Mutter Erde – indem ich meine Dankbarkeit ausdrücke.

„Liebe Natur, liebe Mutter Erde, ich bin dankbar über den Reichtum, den Du bietest. Ich bin glücklich über die Vielfältigkeit, die Du entwickelt hast. Ich danke Dir, dass ich mich an deinen Früchten erfreuen darf.“

Dann halte ich sie an meine Nase und rieche daran.

Es riecht süß.

Ich harre aus.

Ich küsse die Frucht und öffne meine Lippen.

Ich lege sie auf meine Zunge.

Ich schmecke sie.

Es schmeckt süß und lecker.

Ich lache.

Das ist der perfekte Moment.

Einen Augenblick der Unendlichkeit.

Ich laufe mit Respekt und Ehre über die Erde.

Ich fühle Dankbarkeit zu sein, zu essen, zu atmen und zu leben.

Das ist alles was ich möchte. Das ist Liebe. Pure Liebe.

Wann hast Du Dich selbst und die Erde das letzte Mal wertgeschätzt?

Ich freue mich auf Deinen Kommentar. 🙂

HERZliche Grüße

: gerd

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